Demo: Farbverlust
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Warum Ruinen heute „farblos“ wirken

Die Antike war bunt – nicht grau.

Viele Tempel, Statuen und Gebäude waren früher bemalt. Heute sehen wir nur Stein: grau / weiß / sandfarben. Farbe verschwindet, aber winzige Pigmentspuren können bleiben.

Grau ist oft nur der Endzustand. Wind, Regen, UV-Licht, Salz und Zeit zerstören Farbschichten über Jahrhunderte.
Pigmente überleben als Mikrospuren. In Ritzen, Vertiefungen, Schattenstellen und geschützten Bereichen findet man oft Reste.
Messgeräte machen Farbe wieder sichtbar. Mikroskopie, UV-/IR-Licht und chemische Analysen zeigen Pigmente, die mit dem Auge nicht mehr zu erkennen sind.
Rekonstruktion = Daten + Modell. Gute Rekonstruktionen zeigen, was sicher gemessen wurde und wo wissenschaftlich geschätzt wird.

🌧️ Warum verschwindet Farbe?

Wetter, Temperaturwechsel, Luftverschmutzung und Mikroorganismen bauen Pigmente ab oder waschen sie aus.

🧱 Wo sucht man Farbreste?

Besonders in Fugen, unter Vorsprüngen, in Haaren, Augen und Gewandfalten.

🔬 Was kann man messen?

Elemente (z. B. Eisen oder Kupfer), Pigmentkörner und den Aufbau von Farbschichten.

📱 Unsere AR-Idee

Ein Overlay zeigt eine mögliche farbige Rekonstruktion. Durch Antippen der Statuen öffnet sich eine Infoseite.

Mini-Demo für unsere Präsentation

Schritt 1
Frage

„Warum ist das heute grau?“

Schritt 2
Aha-Moment

„Früher war es farbig – Pigmente können verschwinden, aber Spuren bleiben.“

Schritt 3
Verbesserung

„Jetzt kann man Statuen antippen und mehr erfahren.“

✅ Endzustand ≠ Originalzustand
✅ Mikrospuren reichen oft aus
✅ AR macht Wissen sichtbar